Lesen- kicken und lesen

von Super User
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Parallel zum Confederations Cup fand im Frankfurter Volksbank Stadion am Sonntag ein Kleinfeldturnier mit 39 Jungen im Rahmen von „kicken & lesen in Hessen“ statt. Mit diesem Projekt fördern die hessenstiftung – familie hat zukunft und der FSV Frankfurt 1899 e.V. Gemeinsam die Integration und Bildungschancen von Jungen. Diese liegen in der Lesekompetenz nämlich oft weit hinter gleichaltrigen Mädchen. In diesem Jahr wurde "kicken & lesen" an den vier Standorten Bad Nauheim, Hanau, Pfungstadt und Viernheim für jeweils zehn Tage durchgeführt. Es galt insbesondere Jungen aus Flüchtlingsfamilien und mit Migrationshintergrund zu erreichen.
Die Stadtbibliothek Hanau hat sich in diesem Jahr in Kooperation mit dem VfR 1925 Kesselstadt beteiligt. "Highlights waren der Besuch  der Commerzbank Arena und des Eintracht Museums und die Übernachtung auf dem Sportplatz des VfR 1925 Kesselstadt, die leider wegen Gewitterwarnung in die Umkleidekabine verlegt werden musste", berichtete Projektkoordinatorin Edith Reusswig.
Beim Kleinfeldturnier belegten die 11-13 jährigen Jungs vom VfR 1925 Kesselstadt sowohl im Fußball, wie auch beim Lesen die beiden ersten Plätze. Bei zwei Lesetests, von denen der eine am Anfang des Projekts und der andere am Ende durchgeführt wurde, konnte eine Verbesserung der Lesefähigkeit festgestellt werden, berichtet Reusswig.
Gleichberechtigt neben dem Kleinfeldturnier zum Projektabschluss stand der Lesewettbewerb. Nach jedem Spiel absolvierten die Teams Dribblingübungen mit der Aufgabe, einen Satz aus Satzteilen auf Kartons richtig zusammenzusetzen. Für diese Übung gab es genauso viele Punkte wie fürs Fußballspiel. „Die Jungs konnten die Erfahrung machen, dass sie mit Lesen ebenso punkten wie mit Kicken“, sagte Ulrich Kuther, Geschäftsführer der hessenstiftung - familie hat zukunft. Das Turnier wurde unter den beiden spielerisch besten Mannschaften zuletzt beim Lesewettbewerb entschieden. Ein Urkunde erhielten jedoch alle teilnehmenden Jungen.